Beratung: Frieden & Sicherheit

Im Fachbereich Frieden und Sicherheit arbeitet Madiba Consult mit Expertinnen und Experten aus der Not- und Übergangshilfe, Entwicklungszusammenarbeit und zivilen Friedenseinsätzen zusammen. Wir unterstützen methodisch, fachlich und durch Trainings zur Wirkungsorientierung, Konfliktsensibilität und Stabilisierung in fragilen Kontexten.

Ziel ist die Stärkung gerechter Teilhabe in Entwicklungsvorhaben und Programmen zur Friedensförderung in konfliktgeprägten Weltregionen. Wir arbeiten mit innovativen Managementmodellen, partizipativen Erhebungsmethoden und agilen Trainingsformaten zu Themen wie Krisenprävention und Resilienz, Stärkung der Menschenrechte und zivile Konfliktbearbeitung, Geschlechtergerechtigkeit und inklusive Entwicklung.

Der Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten ist mittlerweile ein integraler Bestandteil der meisten UN Peacekeeping Missionen. Auch in nicht UN-geführten Einsätzen ist die Situation der Zivilbevölkerung zu berücksichtigen. Gleichzeitig hat sich in der Realität der Einsätze der Schutz der Zivilbevölkerung in der Auseinandersetzung mit staatlichen nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen als große Herausforderung herausgestellt.
Marginalisierte Gruppen wie indigene Völker, ethnische oder religiöse Minderheiten und verfolgte sowie internationale Flüchtlinge und intern Vertriebene (IDPs) werden besonders häufig Opfer von Menschenrechtsverletzungen. Gleichzeitig sind Kinder und Jugendliche, Frauen und Männer in unterschiedlichen Formen von Gewaltverbrechen und humanitären Notlagen in bewaffneten Konflikten betroffen.
Durch unsere Arbeit in UN Peacekeeping Missionen sowie mit dem UNHCR und anderen UN Unterorganisationen verfügen wir über einschlägige Praxiserfahrung zum Schutz der Zivilbevölkerung und setzen dieses Fachwissen gewinnbringend in unseren Beratungen und Trainings ein.

Die Förderung von Geschlechtergerechtigkeit ist ein Nachhaltiges Entwicklungsziel der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und eine Voraussetzung, damit Entwicklungsprojekte wirksam werden. Geschlechtsspezifische Diskriminierungen prägen soziale Prozesse und stehen in Verbindung mit anderen Benachteiligungen wie z.B. Armut und ethischer Identität. Im Kontext bewaffneter Konflikte spielen geschlechterspezifische Rollenbilder von Tätern und Opfern von Menschenrechtsverletzungen eine große Rolle. Frauen und Männer, Jungen und Mädchen erfahren oftmals unterschiedliche Formen der Gewalt und der Beteiligung in Friedensprozessen.
In unseren Beratungs- und Trainingsleistungen integrieren wir einen gendersensiblen Ansatz und erstellen auch genderspezifische Analysen und Empfehlungen für Ihr Projekt. In Fragen zum Vorgehen in Konfliktregionen orientieren wir uns an der UN-Resolution 1325 „Frauen, Frieden und Sicherheit“ und beziehen genderspezifischen Rollen, Erwartungen und Bedürfnisse der Akteure in unsere Analysen, Berichte, Strategien und Methoden ein.

Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg und Gewalt. Er umfasst Aspekte gerechter sozialer Teilhabe – vor allem auch in der Bearbeitung gesellschaftlicher Konflikte. Ein nachhaltiger und stabiler Frieden kann nur entstehen, wenn die gesellschaftlichen Akteure Methoden und Instrumente der gewaltfreien Konfliktbearbeitung kennen und anwenden können.
Die Zivile Konfliktbearbeitung umfasst einen ganzheitlichen Ansatz, der auf einer detaillierten Konfliktanalyse basiert. Dabei werden die Hintergründe und Ursachen für bestehende Konflikte wie auch die relevanten Akteure und die im jeweiligen Kontext vorhandenen friedensfördernden und konfliktfördernden Faktoren berücksichtigt. Darauf aufbauend erstellen wir mit ihnen und Ihren Partnern eine auf Ihr Projekt oder Programm zugeschnittene Strategie und ein konfliktsensibles Vorgehen wie beispielsweise mit Hilfe des Do No Harm-Ansatzes.
Unsere Experten haben mehrere Jahre Berufserfahrung in der Beratung von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren und in der Koordination und Management von Programmen im Bereich Zivile Konfliktbearbeitung. Viele sind durch die Akademie für Konflikttransformation als Friedens- und Konfliktberater zertifiziert.

Außen- und Sicherheitspolitik, wie auch Entwicklungspolitik erfordern fachübergreifendes Know-How. Wir nehmen den vernetzen Ansatz ernst und wissen, dass eine Projektstrategie nur dann nachhaltig und wirkungsvoll sein kann, wenn sie alle relevanten Akteure berücksichtigt. Ebenso wichtig erscheint uns die Betrachtung unterschiedlicher Perspektiven auf Sicherheit, beispielsweise von Kindern, Frauen und Männern, ethnischen Minderheiten, oder besonders von Armut betroffenen Bevölkerungsgruppen in Konfliktgebieten.
Viele unserer zivilen Berater haben langjährige Erfahrung im Umgang mit militärischen Akteuren. Genauso haben unsere Polizei- und Militärexperten Erfahrung in der Zusammenarbeit mit zivilen Akteuren vor Ort. Damit kennen wir die Unterschiede und Schnittstellen der verschiedenen Ansätze, vermitteln gegenseitiges Verständnis und erarbeiten mit Ihnen die Umsetzung einer Kooperationsstrategie.
Gern stellen wir Ihnen für ein größeres Projekt auch ein Team aus zivilen, polizeilichen und militärischen Experten zusammen, um Ihr Vorhaben fachgerecht zu unterstützen.

Sicherheitskräfte sind integraler Bestandteil eines Staates. Besonders wichtig sind ihre demokratische Legitimation, transparente Strukturen sowie Handeln nach rechtsstaatlichen Prinzipien. Dies trägt auch maßgeblich zur Anerkennung der Sicherheitskräfte in der eigenen Bevölkerung sowie in internationalen Systemen bei.

Wir haben langjährige, internationale Erfahrung in Beratung und Training für Sicherheitskräfte und den entsprechenden staatlichen Stellen und möchten durch unsere Arbeit zur Stärkung eines effizienten und verlässlichen Sicherheitssektors beitragen.

Die Achtung der Menschenrechte ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Entwicklung und Sicherheit. Gleichzeitig muss ihre Einhaltung regelmäßig überprüft und Transparenz geschaffen werden, um eine nachhaltige Entwicklung und Stabilität zu garantieren.

Mehrere unserer Berater haben als Human Rights Officer für internationale Organisationen wie UN, OSZE, EU und AU sowie internationale NGOs gearbeitet. Gern unterstützen wir Sie daher in der Analyse, Beobachtung, Investigation, Dokumentation und Berichterstattung zu Menschenrechten und in der Beratung relevanter Akteure vor Ort.

Unsere Berater sind u.a. spezialisiert auf

  • Rechtsstaatlichkeit
  • Bekämpfung der Straflosigkeit
  • Transitional Justice
  • Rechte indigener Völker
  • Kinder- und Jugendrechte
  • Sexuelle und genderbasierte Gewalt
  • Flüchtlinge und IDPs
  • Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte
  • Menschenrechte und natürliche Ressourcen
  • Wirtschaft und Menschenrechte

Sprechen Sie uns an, um mehr über unsere Expertise zu spezifischen Menschenrechtsthemen zu erfahren.

Viele Länder sind seit Jahrzehnten von politischen, sozialen und wirtschaftlichen Krisen betroffen, sodass große Teile der Bevölkerung in extremer Armut leben. Eine Vielzahl an Organisationen verfolgt inzwischen den Ansatz „Linking Relief, Rehabilitation & Development“, der die Übergänge zwischen kurzfristiger Nothilfe und langfristiger Entwicklungszusammenarbeit betont.
In Konfliktländern stehen Hilfsorganisationen vor großen Herausforderungen angesichts schlechter Sicherheitslage, zerstörter Infrastruktur und dem Mangel an staatlichen Strukturen, die den Einsatz erleichtern.

Unsere Experten aus der Not- und Übergangshilfe unterstützen in der konfliktsensiblen Planung, Umsetzung und Überwachung von Programmen in fragilen Kontexten. Unter dem Aspekt „Disaster Risk Reduction“ beraten wir die beteiligten Akteure mit dem Ziel, die Resilienz von Gesellschaften zu stärken. Zudem teilen unsere Experten für Klimawandelanpassung und Wasser ihr Erfahrungswissen zu Wertschöpfungsketten und Organisationsentwicklungen im ländlichen Raum.

Ansprechpartnerin des Fachbereichs

Maren Haase

Projektmanagerin

T  +49 (0) 228 534 573 18
F  +49 (0) 228 534 573 20
E maren.haase@maba.co